Zistrosen säumen den Weg.

 

Idyllische Landschaft auf dem Weg nach Castilblanco de los Arroyos.

 

2. Tag, Mittwoch, 20. März

Guillena – Castilblanco de los Arroyos

18 km

Habe nicht gut geschlafen. Das Zimmer über der Bar und an der Strasse entpuppte sich als ziemlich lärmig. Nach einem Tostada und Cafe-Leche verlasse ich das Hostal und stosse fast mit einer jungen Pilgerin aus Deutschland zusammen. Dann kommt Ignacio aus Pamplona. Als ich den Ort und das Industriegebiet hinter mir lasse und über eine Piste auf die Hochebene gelange, mache ich Pause und ziehe Shorts an. Nun ziehen im Minutentackt Pilger an mir vorbei. Karl ein Tiroler, Thierry ein Belgier, Ignazio, Jürgen und ein paar andere. In einem Orangenhain kommt mir ein Pflücker entgegen. Die Hände voller schöner Orangen. Diese will er mir schenken. Sehr nett. Weiter geht es durch Zistrosen und Rosmarin. Der Weg zieht sich in die Länge, trotz der kurzen achtzehn Kilometer. In Castilblanco steuere ich die Pension Salvadora an. Karl und Jürgen sind auch hier. Mit Jürgen sitze ich später in einer Bar. Ich esse ein Menu del Dia für acht Euro. Russischer Salat und Huhn mit Couscous. Am Abend treffe ich Jürgen, Karl und die junge Pilgerin Kristin wieder. Ich trinke nur ein Bier und gehe dann in die Pension. Mein Bauch ist noch voll vom späten Mittagessen und mir ist kalt.

Pension Salvadora, sehr sauber, 14 Euro.