Alles in Froschgrün im La Verrerie.

 

6. Tag, Sonntag, 4. Mai

Poitiers - Coulombiers

24 km

Trotz kühlem Wind scheint dieser Tag endlich sonnig zu werden. Ich verlasse die Stadt, die noch zu schlafen scheint. Weil mich der rechte Zeh schmerzt, der ganz blau und rot aussieht, mache ich mir Sorgen. Auch meine Muskeln fühlen sich sehr steif an. Alles schmerzt und es ist mühsam normal zu gehen. Die vielen Asphaltwege setzen meinen Füssen zu. Dazu kommen immer wieder Umgehungen der TGV Baustellen, die mir einen Umweg von mindestens drei Kilometern bescheren. Zum Ausgleich dieser Widrigkeiten werde ich in la Verrerie sehr herzlich empfangen. Diesmal von Isabelle, die mir schon von weitem zuwinkt. Mit Herzblut umsorgt sie ihre Gäste. Im Zimmer und Bad finden sich überall Froschfiguren. Auf einem Tablett, wohl geordnet, Teigwarensalat für das Abendessen, Tee und Guetzli. Das Frühstück liegt bereits im Kühlschrank. Bevor ich morgen weggehe, solle ich ihr Bescheid sagen. Sie verabschiede die Pilger immer mit einer Foto, die sie dann zu ihnen nach Hause sende. Chambre d’Hôte, La Verrerie, sehr gut, 35 Euro