Glasmalerei in der Klosterkirche von Saint-Ferme.

 

Zeit zum diskutieren vor der Herberge.

 

25. Tag, Sonntag 25. April

Sainte-Foy-la-Grande – Saint-Ferme

25 km

Der Vormittag war hart. Die vielen Kilometer von gestern noch in den Knochen, machte ich gleich zu Beginn des Tages zwei Kilometer Umweg. Dazu war es heiss und schwül. Zum Glück waren die Wege schön. Leider hatte ich wiederum die Wegbeschreibung im Führer falsch interpretiert. Warum habe ich bloss nichts zu Morgen gegessen! Keine Boulangerie war offen, und praktisch nichts mehr zu essen im Rucksack. Endlich, nach zwei Stunden hatte ich doch noch Glück. In einer Boulangerie kaufte ich zu trinken und viele leckere Sachen, wie zum Beispiel Schoggi-Croissants. In der Pilgerherberge der Voie de Vézelay traf ich gegen 16 Uhr ein. Die Herberge verfügt über sechs Betten in einem Raum mit einem Fenster. Ich belegte sofort das Bett am Fenster, so hatte ich die Kontrolle über die Luftzufuhr. Im Dorf fand gerade eine Ausstellung einheimischer Künstler statt. Mit Peter, besuchte ich diese. Er war total begeistert. Die Leute interessierten sich sehr und begannen sofort ein Gespräch mit uns. Zwei Frauen aus Paris stiessen neu zu uns. Somit war die Herberge voll. Die Hospitaleros die für zwei Wochen zum Rechten schauten, kochten für uns Poulet, Bratkartoffeln, Randensalat und Dessert.

Pilgerherberge, demi-pension, empfehlenswert, 20 Euro