Rast in Flamarens

 

Batteriehaltung in der Gîte von Lectoure

 

 

 

34. Tag, 6. Mai 2006

SAINT-ANTOINE - LECTOURE

24 km

Gestern gingen mir alle auf die Nerven, aber heute war ich wieder bester Laune.

Nach ziemlich viel Asphalt verlief der Weg wieder durch schöne Felder und durch einen Wald. Das Wetter war leider unbeständig und ich musste wieder einmal die Regenkleider anziehen. Am Morgen hatte ich Kopfschmerzen und ahnte schon, dass das Wetter ändern wird. Zum Glück hörte der Regen schon bald wieder auf.

In der Gîte angelangt, traf ich auf Margrit, die sich bereits im Zimmer mit den vier Etagenbetten installiert hatte. Es war schon das vierte Mal, dass wir im selben Zimmer übernachteten. Monika und Julia kamen auch noch dazu. Wir vier Frauen belegten die unteren Betten, so dass vier Männer, die später ankamen, in die obere Etage hinaufklettern mussten. Margrit, die Krankenschwester ist, musste noch einen der Männer mit schlimmen Blasen an den Füssen verarzten.

Zusammen mit Margrit, Colette und Marie-Jo trank ich einen Apero – danach ging’s noch zur Abendmesse. Später kochte ich mir Spaghetti (ich hatte so Lust auf Tomatenspaghetti). Den ganzen Abend unterhielt ich mich mit einem Italiener aus dem Aostatal. Weil Französisch für uns beide eine Fremdsprache war, verstanden wir uns prächtig.

Die anderen waren alle an der „Chilbi“ im Dorf oder waren auswärts essen. Ich stopfte mir Ohrstöpsel in die Ohren und schlief, trotz der schnarchenden Männer in unserem Zimmer, sehr gut.