Typische alte Bauernhöfe.

 

 

Neugierige Charolais Rinder.

 

 

3. Tag, Mittwoch, 30. April

Corbigny - Prémery

37 km

Herzliche Verabschiedung um halb neun von meinen Gefährten. Ich wollte heute bis Prémery gehen. Eine weite Strecke. Aber wenn ich, wie die anderen nur bis Saint-Révérin und der nächsten Herberge gehe, bin ich schon am Mittag da. Was sollte ich dort den ganzen Nachmittag machen? So lief ich weiter. Nur einmal pausierte ich wegen eines Wolkenbruches. Als es so richtig zu schütten begann, befand ich mich genau vor einer offenen Garage, in der ich das Ende des Gewitters abwarten konnte. Nun spürte ich so langsam wie meine Füsse und die Hüften schmerzten. Ich ignorierte diese Zeichen und ging weiter. Ich kam dennoch zeitig, nämlich um fünf Uhr, in Prémery an. Übernachtung im Chambers d’Hôte „Les Quatre Saisons“. Ziemlich primitiv aber nett. In einer Café-Bar im Ort plauderte ich mit ein paar Einheimischen, die sich zum Pastis trafen. Unser Thema, Wetter und Pilze sammeln. Im Les Quatre Saisons ass ich dann einen feinen Wurst-Kartoffelsalat, Filet Faut, und Käse.
Chambre d'Hôtes, demi-Pension 50 Euro